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Lesekatzen

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Vier Katzenbesitzerinnen bloggen gemeinsam über das, was sie neben ihren Vierbeinern am meisten lieben: BÜCHER!!!

Soziopath

Heliosphere 2265 - Band 31: ... In das Licht (Science Fiction) - Andreas Suchanek, Arndt Drechsler, Anja Dyck
"Das war einfach."
Ja ja, mal eben schnell direkt weiterlesen. Ist nicht. Deswegen gab es vorgestern auch die Rezi zu Teil 30. Und heute die zu 31. Aber das sieht nur so aus, als hätte ich die beiden direkt hintereinander gelesen. Ich bin einfach nur wieder spät dran mit meinen Rezensionen ("Horzion Zero Dawn" sei Dank) und dies stellt einen plumpen Versuch der Vertuschung dar. Da ich wirklich nicht gut darin bin, wie ihr seht, schätze ich umso mehr die Auswirkungen in diesem Teil. Da ich auch hier nicht spoilern will, darf ich ein wenig auf den letzten Teil eingehen (ohne auch den hier zu offenbaren.)

Einfach. Ha, ha. Nichts ist einfach oder unkompliziert im suchanek’schen Kosmos. Das wissen wir Nachzügler LR Teilnehmer bestens. Und wie ich es gesagt habe, in der letzten Rezi: Wir haben es geschafft, mal wieder die Schiffe in die Werft zu schicken. Das ist echt so ein Dauerbrenner in Heliosphere. Wollen wir mal die zahllosen Opfer dieser Zerstörung nicht herunterspielen, aber das macht die Serie schon mit aus. Genauso wie Norikos Mom zu einem festen Bestandteil der ‚erweiterten Crew‘ geworden ist und man sie nicht missen möchte.

 
"Was zum Sjöberg...?"
Totgeglaubte leben länger. Das wissen wir in dieser Serie ja schon länger. Immerhin haben wir ja die Köpertauschmaschine der Zeitreisenden kennenlernen dürfen. Aber nicht nur diese Technologie beherrscht 2265. Die Medizin ist auf einem ganz neuen Niveau angekommen. Scheinbar kam nur noch nie jemand auf die Idee auch Machtbesessenheit und Rache auszumerzen. Schade aber auch. Dann würden uns vermutlich aber diverse Aufhänger fehlen, die in diesem Zyklus weiterhin zum tragen kommen. Und der Klappentext allein informiert uns ja auch schon über die Aktionen gewisser Personen. Ich würde jetzt noch hinzufügen, dass gewisse Hundealiens (deren Namen mir zu lang sind, obwohl sie nur aus Silben bestehen, um sie sich zu merken) zurück im Geschehen sind und das ist gut so. Als nächstes hoffe ich natürlich darauf, dass Aury wieder auftaucht.

Darüber gibt es in diesem Teil ein paar Dinge, mit denen ich mal wieder nicht so gut klar komme, wie mit der technischen Weise. Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich diese Geister-Ebene von Noriko nicht so ganz mitnehmen konnte und wollte. Doch jetzt erfahren wir ein wenig mehr über die Fixpunkte der Zeit und deren Abhängigkeit voneinander. Und das ist eine recht schmerzhafte, sehr direkte Abhängigkeit. Wo soll das nur hinführen?
"In jeder Niederlage liegt eine Chance."
CABAL, ich finde ja man sollte diese K.I. mal mit CARA in ein und dasselbe Netzwerk loslassen und schauen, ob sie Baby-K.I. machen. Aber der „Soziopath“ in CABAL dreht ohnehin sein ganz eigenes Ding. Wie ich gehofft hatte. Man kann sich bei denen eben nie sicher sein. Und so herrlich jugendlich naiv CARA auch ist, so verhaltensgestört erscheint einem CABAL als Ausgleich. Fast schon wie Cross und Sjöberg. Unser glohrifizierter Held der Solaren Republik, Hoffnung des ganzen Universums und sogar Sarahs Respektsperson; der der immer da ist  und ihm gegenüber der der leider immer noch da ist und es sabbernd kaum mehr abwarten kann die Türen zu seiner Hölle für Jayden zu öffnen und ihn Willkommen zu heißen.

Da hilft uns dann das nette Geplänkel zwischen Kendra und der Ärztin ihres Schiffes auch nicht mehr darüber hinweg, dass wir glauben zu wissen, wer hier Weiß und wer Schwarz ist. Im nächsten Moment sind wir froh, dass wir hier und da doch noch jemanden retten können, nur um uns mit der ganzen Tragweite von Langzeitschäden konfrontiert zu sehen. Die Solare Republik platzt seit der Aufnahme aller Sternkopf-Befreiten aus allen Nähten und es ist wirklich nicht hilfreich, dass sie nur über einen atomar versuchten Planeten verfügen, ihr System aussieht wie ein Golfplatz und dann auch noch Gefahr aus dem Inneren droht. Was die Fliege jedoch mit den Sensoren zu tun hat, müsst ihr selbst lesen.
 

Fazit: 
Das kleine Video hier hat jetzt rein gar nichts mit dem Band zu tun. Außer natürlich der Teil mit dem Licht. Daher lasst meine Assoziation einfach auf euch wirken und versucht mal abzuschätzen was ich damit meinen könnte.

(siehe Blog)

Wer natürlich genaueres wissen will, sollte bei Band 1 anfangen und sich durch alle Höhen und Tiefen kämpfen. Und vielleicht mögt ihr mir ja dann mal berichten, ob ihr das genauso empfunden habt.

Zum Urteil werfen wir mal einen Blick in die Saphirglasröhre.

Quelle: http://lesekatzen.blogspot.de/2017/04/rezension-heliosphere-2265-in-das-licht.html