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Lesekatzen

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Vier Katzenbesitzerinnen bloggen gemeinsam über das, was sie neben ihren Vierbeinern am meisten lieben: BÜCHER!!!

Das schwarze Buch der Geheimnisse - F. E. Higgins

Das schwarze Buch der Geheimnisse - F.E. Higgins

Das schwarze Buch der Geheimnisse - F. E. Higgins
Originaltitel: The Black Book of Secrets
Oetinger, 2011
288 Seiten
Broschiert: 7,95 €
ISBN: 978-3841500557
Hörbuch (Oetinger audio, 2008): vergriffen? (mein Exemplar war von Arvelle für 9,99 €



Unwiderstehlich gruselig: das Buch von Licht und Schatten Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit rast Ludlow durch die Nacht, als blinder Passagier an eine Kutsche geklammert. Schließlich wird der Junge Lehrling beim Pfandleiher Joe Zabbidou, der einen besonderen Handel treibt: Er kauft Geheimnisse und trägt sie in sein schwarzes Buch ein. Aber die Dorfbewohner wollen nicht nur ihr Gewissen erleichtern, sondern sehen in Joe den Retter, der sie von dem grausamen Grundbesitzer Ratchet befreit. Bald reicht es ihnen nicht mehr, ihre Schuld zu verkaufen, und sie erwarten mehr von Joe. Doch auch Ludlow verbirgt ein Geheimnis. Das Netz um die beiden zieht sich immer enger zusammen Rätsel, Krimi, Spannung! Ein außergewöhnlicher Roman, super spannend und literarisch zugleich.


 

 Schwarz ist bei mir immer gut. :) Das Cover ist recht schlicht gehalten, der Frosch mag auf den ersten Blick verwirren, aber er spielt eine immer wiederkehrende - und nicht zu unterschätzende - Rolle im Buch.

 Es ist wirklich nicht sehr einfach, etwas über die Figuren zu sagen. Über Ludlow, der als Kind zweier Gauner, ebenfalls zum Taschendieb wurde und vor seinen Eltern aus der Stadt flieht, als diese ihm die wertvollen Zähne ziehen lassen wollen, erfährt man noch einiges anhand der Handlung selbst. Joe bleibt auf großen Strecken ein Geheimnis und die übrigen Figuren erfährt man eigentlich nur durch ihre Geheimnisse wirklich etwas.

 Nun, sie plätschert mehr so vor sich hin. Die Idee eines Pfandleihers, der die Leute für das Erzählen ihrer tiefsten Geheimnisse bezahlt, finde ich sehr interessant, aber leider wird daruf nicht sehr eingegangen. Es werden zwar zahlreiche Geheimnisse berichtet, die von den Dorfbewohnern erzählt werden, aber ein wirkliches Vorankommen der Handlung findet dadurch nicht statt. Es ist schon, wie Joe sagt, man muss abwarten, dann richtet sich vieles von selbst. Ja, so ungefähr kommt es mir dann auch vor. Ein Antagonist (hier der Geldleiher des Dorfes), der sich quasi selbst ausschaltet, ohne (oder mit kaum) Zutun von außen ... nee, das ist einfach nicht so wirklich überzeugend.

Was wirklich schade ist, denn die Geschichte ist an sich gut geschrieben, die Geheimnisse interessant zu erfahren, sie erklären, wie der Geldleiher selbst über einige Geheimnisse der Dorfbewohner Bescheid weiß und sie somit erpresst und in Schulden treibt, die sie nicht zurückzahlen können. Man konnte der Geschichte gut folgen, es war ein kurzweiliges Hörvergnügen, doch etwas fehlte einfach.

 
 

 


 Ob sich Jugendliche wirklich so für diese Geheimnisse der Dorfebwohner und ihr Leben interessieren, weiß ich nicht. Für Erwachsene klingt es recht interessant, aber es fehlt dann doch zu viel, als das das Buch lange im Gedächtnis bleiben könnte.





 

 
Fazit: Es war okay. Das Buch war nicht so schlecht, hat mich aber auch nicht wirklich vom Hocker gerissen. Für mich hat einiges über den Hintergrund der Geheimnispfandleiher gefehlt. Wieso sie die Geheimnisse denn nun aufschreiben und sammeln, weshalb es sie überhaupt gibt, ihre Anfänge, etc. Das war der wirklich spannende Aspekt der Geschichte, der aber leider nur am Ende angekratzt wurde.

Quelle: http://lesekatzen.blogspot.de/2013/03/rezension-f-e-higgins-das-schwarze-buch.html